
Im Mai 2007 erscheint der erste Roman von WANTOO unter dem Namen "Der siebte Schläfer". Er ist der erste einer Romantrilogie, die wir während unserer 3jährigen Reise vervollständigen werden.
Es ist nicht wie von vielen erwartet, bereits ein Reisebuch (dies ist erst nach Beendigung unseres Projektes 2009 geplant) sondern ein fiktiver Roman mit Bezug zur Geschichte der Menschheit und dem Umgang dieser mit der Natur unseres Planeten.
Ein Teil des Bucherlöses geht wiederum in eine karitative Stiftung. Als Autorin des Buches, wird Susanne Bimek unter dem Familiennamen Ihres Großvaters schreiben. Susanne Bimek: "Aus Achtung und Respekt zu meinem Großvater, habe ich den Namen Susanne Hoppe angenommen."
Buchtitel: "DER SIEBTE SCHLÄFER"
Umfang: 300 Seiten
Erscheinungstermin: Mai 2007
ISBN: 978-3-86761-010-0
Preis (inkl. MwSt.): 10.95 EUR, Portofrei, zzgl. 2 EUR Nachnahmegebühr
Besonderheit:
10% des Bucherlöses gehen an Charityprojekte zum Thema Umwelt- und
Tierschutz die von WANTOO erlaufen werden.
… "Wenn der Sommer sich dem Ende neigt und das Licht des Tages immer schneller zu entfliehen scheint, treibt die Hoffnung auf einen Neuanfang wie ein Boot ohne Ruder auf dem offenen Ozean." Ihre Augen lösen sich aus der Ferne und blicken Samuel Coltdridge direkt ins Gesicht, dann fährt sie fort: "Das Boot wird getragen von den weichen Wogen des Meeres. Doch die Stille trügt, der Sturm des Lebens ist dann am schlimmsten, wenn Du nicht mit ihm gerechnet hast." …
Samuel Coltdridge ein erfolgreicher Anwalt aus New York muss durch plötzliche Wendungen in seinem Leben erkennen, was seine wirkliche Berufung ist. In dem Ersten von drei Romanen werden die Möglichkeiten unserer Bestimmung und das Gleichgewicht der Welten hinterfragt.
Erleben Sie gemeinsam mit der Romanfigur Samuel Coltdridge wie er seinem außergewöhnlichen Schicksal begegnet.
Was wäre wenn Sie die Welt verändern könnten?
…"Wohin soll’s gehen?", ertönt die sonore Stimme des düster drein blickenden Taxifahrers. "Zum American Museum of Natural History.", erwidert Samuel Coltdridge von der schmuddeligen Rückbank des gelben Wagens, der seine besten Zeiten ganz offensichtlich, wie auch der Mann am Steuer, bereits hinter sich hat. Der Geruch von kaltem Bratenfett, Schweiß und überhitztem Kühlwasser mischen sich auf so unangenehme Weise, dass sich Sam nur schwer das Würgen unterdrücken kann. Doch nachdem er fast sechs Stunden in der eisigen Winterkälte in New Yorks Straßen zu gebracht hat, weis er den einzigen Vorteil seiner Situation sehr zu schätzen, denn immerhin ist das Taxi beheizt. Die wohlige Wärme kriecht unter seinen Mantel und sucht den Kontakt zu seiner Haut. Seine steif gefrorenen Hände hat er unter die Achseln geklemmt ohne jetzt noch zu wissen, ob er dies tat um sie aufzuwärmen oder unter allen Umständen vermeiden will, einen der undefinierbaren klebrigen Flecken im Fahrgastraum zu berühren. Heute ist Sonntag, hat da die Reinigung auf?, ist die Frage, die er sich unwillkürlich stellt, bei dem Gedanken worauf er sitzen könnte. Sicher wäre ich sauberer an mein Ziel gekommen, wenn ich einfach im Motorraum Platz genommen hätte. Ob die Taxizentrale von dem katastrophalen Zustand solcher Fahrzeuge weiß? Vielleicht sollte sie mal jemand darüber informieren. Um seiner Übelkeit entgegen zu wirken, sucht er den Blick in die Ferne. Alles was sich seinen Augen außerhalb dieses Fahrzeuges bietet ist besser, als sehen zu müssen was er unter Umständen bereits riecht. Doch die Taxizentrale muss warten, genauso wie die Reinigung. Was mache ich mir überhaupt Gedanken darüber? Jemand trachtet mir nach dem Leben, ich wurde angeschossen, habe aber keine Wunde. Seit achtundzwanzig Stunden habe ich nicht geschlafen und keine Ahnung was hier eigentlich passiert. Vielleicht sollte ich mir weniger Sorgen um den Zustand des Taxis als um meinen Eigenen machen. Bin ich völlig irre oder bilde ich mir das nur ein? Er wird in seinem Gedankengang unterbrochen, als sein Blick auf ein Werbebanner trifft, das ganze sechs Etagen eines Einkaufscenters überspannt. Darauf strahlt ihn ein Lachfalten durchzogenes Männergesicht an, auf dessen nacktem Oberkörper noch das frisch aufgetragene Parfüm perlt und dessen Wangen mit purpurroten Spuren von Küssen übersät sind. Darüber die eindeutig zweideutige Werbeaussage: "Merloncomé – Ein Duft der Ihr Leben verändert." Wie passend, denkt Samuel. Vielleicht sollte ich mich hier einfach absetzen lassen, eine Flasche von diesem Lebens verändernden Duft kaufen und hoffen, dass wenigstens einmal ein Werbeslogan hält was er verspricht. Sich darüber bewusst wie unsinnig dieser Gedanke ist, bekommt sein Grübeln einen bissig scharfzüngigen Unterton: Werbeleute, pfff, alles verdammte Lügner. |
Mein Leben hat sich unglücklicher Weise verändert auch ohne Euer absurdes Parfüm und ich schwöre, dass der Duft in diesem Taxi mein Leben nicht nur verändern sondern sogar beenden könnte. Als das Taxi im Verkehr stecken bleibt und sich ganze zehn Minuten nicht von der Stelle bewegt, schaut Samuel auf seine Armbanduhr. "Wie lange wird es noch dauern.", will er von dem Fahrer, dessen Geruch so übel wie seine Laune ist, wissen. "Wenn sie mir sagen können wann der Idiot dort vorne seinen Arsch von der Straße kriegt, der diesen Stau verursacht, dann kann ich ihnen sagen, wie lang es noch dauert.", ist seine unpräzise und, so denkt Sam, äußerst unangebrachte Antwort. "Ich habe einen Termin.", gibt er seiner Frage den Nachdruck, die eine genauere Antwort einfordert. "Und ich habe Hämoriden.", ist das Letzte was er sich von diesem ungehobelten Fahrer, der ganz sicher kein Musterbeispiel für seine Zunft darstellt, bieten lässt. Verärgert schiebt er sieben Dollar durch die Luke in der defekten Trennscheibe und verlässt den zum Himmel stinkenden Alptraum. Er kämpft sich durch die Stoßstange an Stoßstange hupenden Fahrzeuge und entscheidet, die drei nächsten Häuserblocks bis zur nächsten Staufreien Kreuzung zu Fuß zurück zu legen. Zehn Uhr hatte Brown gesagt. Kommen Sie zehn Uhr zum American Museum of Natural History. Noch einen weiteren Blick auf seine Lederarmbanduhr registriert er verärgert, dass er es wohl nicht mehr rechtzeitig schaffen wird… |
Der Link -WANTOO - 25.000 km zu Fuss- ist eingetragen bei suchnase.de !
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